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Volksinitiative "Zersiedelung stoppen - für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)"

Abstimmungstermin10.02.2019
EbeneBund
InstitutionInitiative
 
Formulierung
Wollen Sie die Volksinitiative "Zersiedelung stoppen - für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)" annehmen?
 
Beschreibung

In der Schweiz wird rege gebaut. Das geht auf Kosten von Natur und Landschaft. Um der Zersiedelung entgegenzuwirken, braucht es strenge Regeln. Diese hat das Volk 2013 in der Abstimmung über das Raumplanungsgesetz beschlossen: Bauzonen dürfen nur noch so viel Land umfassen, wie voraussichtlich innert 15 Jahren benötigt wird. Zu grosse Bauzonen müssen verkleinert werden. Die Kantone sind daran, diese Vorgaben umzusetzen - und so für einen besseren Schutz von Natur und Landschaft zu sorgen.

Die Jungen Grünnen haben 2016 die Volksinitiatve "Zersiederlung stoppen - für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)" eingereicht. Diese will die Gesamtfläche der Bauzonen in der Schweiz einfrieren: Neue Bauzonen sollen nur noch geschaffen werden dürfen, wenn andernorts eine mindestens gleich grosse Fläche als Bauzone aufgehoben wird. Die Initiative will in der Verfassung zudem festschreiben, welche Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen noch gebaut werden dürfen. Weiter fordern sie, dass bereits bebaute Flächen besser genutzt werden. Bund, Kantone und Gemeinden müssten ausserdem nachhaltige Formen des Wohnens und Arbeitens fördern.

Die Bundeskanzlei erstellte zu dieser Abstimmungsvorlage ein leicht verständliches Erklär-Videos in allen vier Landessprachen, die das Wichtigste zu den einzelnen Vorlagen sowie die Argumente der befürwortenden und der gegnerischen Seite enthalten. Die Erläuterungen werden für Hörbehinderte und Gehörlose auch in der Gebärdensprache wiedergegeben.

 
Ergebnis
abgelehnt


Stimmberechtigte967   
Stimmbeteiligung49.95%   
 
VorlageJa-Stimmen21043.84% 
VorlageNein-Stimmen26956.16%
VorlageLeer2  
VorlageUngültig0  
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